Die Cybersicherheit im Hafensektor

Foro Ciberseguridad - Puerto de Alicante

Das 6. Hafenlogistikforum, das sich in diesem Jahr auf das Thema Cybersicherheit konzentrierte, hatte GMV als ein führendes Unternehmen in diesem Bereich eingeladen. Diese von der Hafenbehörde von Alicante (APA) und dem Digital District organisierten Foren sollen zur Schaffung von Synergien zwischen den lokalen Unternehmen beitragen und ihre Innovationsstrategien fördern.  Diese Veranstaltung, an der Vertreter des spanischen und lokalen Hafensektors teilnahmen, wurde von Antonio Rodes, Generaldirektor der Gesellschaft für Thematische Projekte der autonomen Region Valencia, eröffnet und von Carlos Eleno, Direktor der Hafenbehörde von Alicante, und Juan Ignacio Torregrosa, Generaldirektor zur Förderung der digitalen Gesellschaft des Ministeriums für Innovation, Universitäten, Wissenschaft und die digitale Gesellschaft der autonomen Regierung, abgeschlossen.

Luis Fernando Álvarez-Gascón, Geschäftsführer von GMV Secure e-Solutions, nahm im Namen des Unternehmens mit einer Präsentation teil, in der er auf die wirtschaftlichen und rufschädigenden Auswirkungen einging, die Cyberangriffe auf Infrastrukturen wie Häfen oder den Logistiksektor haben würden (ohne alle anderen Betroffenen zu ignorieren). Wie die Sicherheit und das Risikomanagement dieser Infrastrukturen, die in viele Fällen von kritischer Bedeutung sind, angegangen werden können, sowie die Technologien und Praktiken, mit denen GMV seinen Kunden helfen kann, sich vor Cyber-Kriminellen zu schützen, sprach Álvarez-Gascón ebenfalls an.

VI Foro Tecnológico Logístico-Portuario "Ciberseguridad"
https://www.youtube.com/watch?v=b5mt_ZWM0Fg

Er betonte die Notwendigkeit, „die Cybersicherheit zu entmystifizieren und nicht länger zu trivialisieren“, und sagte mit Blick auf das ethische Hacking, dass es sich dabei um „einen kontinuierlichen Prozess der Überwachung und Verbesserung handelt, der ein hohes Maß an Spezialisierung erfordert“, weit entfernt von dem „vermeintlichen Glanz“, mit dem es manchmal wahrgenommen wird. Es überrascht nicht, dass es sich dabei um nicht unerhebliche Zahlen handelt: Allein im vergangenen Jahr gab es in den Vereinigten Staaten mehr als 15.000 Ransomware-Vorfälle gegen Unternehmen. Diese Angriffe kosteten die USA im Jahr 2020 zwischen 596 Millionen und 2,3 Milliarden Dollar an Lösegeldzahlungen und Produktivitätsverlusten.

Bei seinen Überlegungen zu den Auswirkungen eines Cyberangriffs verwies der GMV-Geschäftsführer auch auf Aspekte, die die Menschen direkt betreffen, wie „der Angriff auf unsere Rechte oder unsere Privatsphäre“ und sogar „auf unser Leben“, wobei er als Beispiel für Letzteres den Verlust der Kontrolle über ein vernetztes Fahrzeug anführte. Er stellte weiterhin die Frage, warum es kein sichereres Szenario mit weniger Cyberkriminalitätsvorfällen gibt. „Wenn die Industrie keinen Anreiz hat, sicherere Produkte zu entwickeln, scheinen Cyberkriminelle ungestraft davonzukommen ... Solange sich also der aktuelle Kontext nicht ändert, wird sich auch das Risikoszenario nicht ändern“.

Abschließend hob Álvarez-Gascón die Cybersicherheit als einen Sektor hervor, der große Chancen für Innovation und Unternehmergeist bietet. Er verwies außerdem auf die verschiedenen europäischen und nationalen Vorschriften zur Gewährleistung des Schutzes der Privatsphäre und der Sicherheit personenbezogener Daten, die die Organisationen einhalten müssen, sowie auf die Zertifizierungen, die den Bürgern Garantien bieten. GMV ist seit 25 Jahren führend im Bereich der Cybersicherheit tätig, hat diesen Weg mit allen dazu gehörenden Aspekten erfolgreich beschritten und sich als zuverlässiger Partner in der Begleitung einer Vielzahl von Organisationen aus dem Logistik- und Hafensektor erwiesen.

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